Yupik

Die Yupik sind ein Nomadenvolk, die die eisige Halbinsel im Nordosten Nordgards bewohnen.

Geographie und Klima

Die Halbinsel ist geprägt von alten, abgetragenen Bergen entlang der Nordküste die gen Süden immer weiter abflachen. Durchzogen wird die Landschaft von vielen kleinen Bächen und Seen, die allerdings fast das ganze Jahr zugefroren sind. Im Südwesten trennt ein dichter Nadelwald die Halbinsel vom Rest Nordgards.

Die Winter sind lang und trocken, die Sommer sind kurz und mild. Ackerbau ist wegen Permafrostboden in den Ebenen nicht möglich.

Flora und Fauna

Abgesehen vom Nadelwald im Südwesten ist die Halbinsel relativ karg bewachsen. Häufig sind vor allem Farne und andere Kleinstkräuter wie Gräßer, Moose, Flechten und Nelken.

Die Tierwelt ist vielfältiger, hier im Norden. Karibus, Bären, Moschusochsen, Schneehasen und Rentiere bevölkern den Boden. Schneehühner, Wildgänse und Enten leben hier auch im Sommer. Die Küste wird bevölkert von Walen und Walrössern.

Kultur

Die Yupik können keinen Ackerbau betreiben, deshalb sind sie auch heute noch ein Nomadenvolk. Sie leben hauptsächlich von der Jagd, bei dem sie vor allem für ihre Fallen berühmt sind. Auch sammeln sie Beeren die über die Landschaft verstreut wachsen.

Sie leben in Jurten aus Fellen und Walknochen, die schnell wieder abbaubar sind zum Zwecke der Weiterreise. Unterwegs sind sie mit Hundeschlitten, Kajaks und Umiaks.

Es herrscht eine klare Arbeitsteilung, bei der die Männer jagen und die Frauen sammeln und sich um die Jurte kümmern, allerdings gibt es kein vorherrschendes, dominierendes Geschlecht. In jedem Stamm gibt es einen Ältesten der vor allem als Richter wirkt. Einen Stammesanführer gibt es in diesem Sinne nicht.

Yupik

Nordgard Rapowke